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Dr. Nina van Sprundel
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Zahnarztangst

Angst vor der zahnärztlichen Behandlung ist keine Seltenheit. Wir verstehen, wie schwer sie wiegt – und helfen Ihnen, sie Schritt für Schritt zu überwinden.

Sie sind nicht allein

Rund 70% der Bevölkerung fürchten sich gelegentlich vor dem Zahnarztbesuch. Jeder Fünfte hat starke Angst, und 12 Prozent leiden an einer Dentophobie, die sie vom regelmässigen Zahnarztbesuch abhält.

Die meisten Betroffenen wissen, dass ihnen die Angst schadet. Sie bemerken Zahnfleischprobleme, ein Loch im Zahn oder ärgern sich über Zähne, die nicht mehr weiss strahlen – und trauen sich trotzdem nicht, den ersten Schritt zu machen. Je länger der letzte Besuch zurückliegt, desto grösser wird oft die Angst. Ein Zahnarztbesuch ist etwas Intimes und ein Eingriff in die Privatsphäre. Wir verstehen das und ermutigen Sie dennoch, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Ursachen und Folgen

Viele Angstpatienten berichten von schlechten Erfahrungen in Kindheit oder Jugend – von Schmerzen ebenso wie von einem rücksichtslosen Vorgehen. Bei anderen beruht die Angst auf furchterregenden Erzählungen, etwa der eigenen Eltern. Oft lässt sich gar keine Ursache finden: Die Angst ist tief im Unterbewusstsein verwurzelt, ähnlich wie die Angst vor Spinnen oder Mäusen. Meist geht sie auf diese Punkte zurück:

Manche Betroffene lächeln wegen ihrer Zähne kaum noch oder meiden soziale Kontakte, was in Einsamkeit oder sozialer Phobie enden kann. Unter Menschen mit Dentalphobie leiden deutlich mehr an Depressionen, meist als Folge anhaltender, unbehandelter Schmerzen. Wer regelmässig Schmerzmittel nimmt, riskiert Abhängigkeit und gesundheitliche Schäden.

  • Angst vor Schmerz, Kontrollverlust und Ausgeliefertsein
  • Würge- oder Brechreiz bei der Behandlung
  • Bohrergeräusch und Zahnarztgeruch
  • Weisse Kittel und zahnärztliche Instrumente

So arbeiten wir mit Angstpatienten

Dr. Nina van Sprundel und ihr Team haben viel Erfahrung mit Angstpatienten. Wir begegnen Ihnen mit Ruhe und Gelassenheit und achten Ihre Ängste und Bedürfnisse. Moderne Therapien ermöglichen eine schonende und schmerzfreie Behandlung; Aufklärung und Transparenz schaffen Vertrauen.

Im ersten Termin lernen Sie uns und die Praxis kennen. Neben einem ausführlichen Gespräch über Ihre Wünsche und Ziele findet meist nur eine Erstuntersuchung statt. Nach der Behandlungsplanung bestimmen Sie, wie viel Sie sich in den folgenden Terminen zutrauen. Unser Ziel: dass Sie sich angstfrei auf den Behandlungsstuhl setzen und regelmässig und unbeschwert zum Zahnarzt gehen können.

  • Ausführliches Kennenlernen und ausführliche Aufklärung vor der Behandlung
  • Kein Warten mit Bangen: entspannte Atmosphäre und eine schöne Aussicht – unsere Praxis erinnert nicht an eine Zahnarztpraxis
  • Schmerzfreie Behandlung unter präziser, sanfter Betäubung
  • Laufende Information über die nächsten Schritte, ohne Schreckmomente
  • Sie behalten die Kontrolle: Ein Handzeichen genügt für eine Pause, wir nehmen uns die nötige Zeit
  • Volles Verständnis – sagen Sie uns, wenn etwas nicht stimmt

Betäubung ohne Spritze: The Wand

The Wand® ist ein digitales System für die örtliche Betäubung, das keinen Schmerz verursacht und die klassische Spritze ersetzt. Es wird häufig bei Patienten mit Angst vor Spritzen eingesetzt.

  • Das Betäubungsmittel fliesst der Nadel voraus – das Gewebe ist schon vor dem Aufsetzen betäubt
  • Die Wirkung tritt sofort ein
  • Es braucht weniger Betäubungsmittel
  • Der computergesteuerte Druck schont das Gewebe
  • Die Wirkung lässt nach der Behandlung schneller nach
  • Dank präziser, örtlicher Betäubung werden Lippen und Wangen kaum taub

Lachgas und Vollnarkose

Lachgas ist eine wirksame und bewährte Alternative zur Vollnarkose. Über eine Nasenmaske atmen Sie ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff ein; das wirkt beruhigend und schmerzlindernd, Sie bleiben aber wach und ansprechbar. Wir dosieren es individuell und punktgenau. Nach der Behandlung erhalten Sie einige Minuten reinen Sauerstoff, das Lachgas verflüchtigt sich rasch. Es ist sehr gut verträglich und hat sich auch bei Kindern bewährt – wir setzen es gerne bei unseren kleinsten Angstpatienten ein.

Fürchten Sie einen längeren Eingriff, können wir Sie in Vollnarkose behandeln. Unser erfahrenes Anästhesie-Team begleitet Sie während des ganzen Eingriffs; vorab prüfen wir, ob Sie gesund und fit sind. Die Krankenkasse übernimmt die Vollnarkose in der Regel, wenn sie medizinisch notwendig ist; sonst tragen Sie die Kosten selbst. Sie erhalten von uns einen transparenten Kostenplan.

Was Sie selbst tun können

Entspannen Sie sich kurz vor dem Termin und denken Sie an schöne Erinnerungen – was ist zum Beispiel an Ihrem 5. Geburtstag passiert? Nehmen Sie Kopfhörer und Ihre Lieblingsmusik mit: Sie sorgt schon auf dem Weg für ein gutes Gefühl und überdeckt im Stuhl die Geräusche. So verbinden Sie den Zahnarztbesuch mit Musik statt mit der Behandlung. Üben Sie vorab Entspannungsübungen, die Sie im Stuhl anwenden können.

Spüren Sie während der Behandlung Schmerzen, zeigen Sie es sofort – dann betäuben wir oder passen die Dosierung an. Auf Wunsch können Sie Ihren Hausarzt oder Dr. van Sprundel fragen, ob Ihnen ein angstlösendes, entspannendes Beruhigungsmittel verschrieben werden kann.

Warum Warten schadet

Oft beginnen die Probleme schon nach ein bis zwei Jahren ohne professionelle Zahnreinigung. Nach einigen Jahren ohne Kontrollen machen sich Schmerzen durch Karies oder Zahnfleischentzündungen bemerkbar; der Zahnhalteapparat wird schwächer, und bei fortschreitender Parodontitis können Zähne ausfallen. Nach 5 Jahren ohne Prophylaxe sind Beläge meist zu Zahnstein verhärtet, und Bakterien greifen die Wurzeln an. Nach 10 Jahren ist die Zahnsubstanz meist stark zerstört, Zähne sitzen locker, und Zahnersatz wie Implantate wird zum Thema. Durchbrechen Sie den Teufelskreis früh – so lassen sich bleibende Schäden vermeiden.

Lassen Sie sich beraten

Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Behandlung zu Ihnen passt, und erstellen Ihnen einen transparenten Kostenvoranschlag.